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Tag 15

Indonesien

Mittwoch, 30. Mai 2018

Die Java Pesisir Lor in Indonesien

Fünf Mal am Tag ertönt in der zentralen Region der indonesischen Insel Java der Gebetsruf. Wenn dieser durch die Dörfer schallt, halten die meisten Menschen inne und gehen beten. Mit dem Gesicht nach Mekka geneigt wiederholen sie ihre Gebete. Danach begeben sie sich zurück an ihre Arbeit. Die Volksgruppe der Java Pesisir Lor umfasst 36 Millionen Menschen. Sie leben in einer dicht besiedelten Region und zeichnen sich aus durch ihre Freundlichkeit und ihre köstlichen Reisspezialitäten. Ein großer Teil wohnt auf dem Land. Die Männer arbeiten auf den Feldern. Junge Menschen ziehen jedoch in Massen in die umliegenden Städte, auf der Suche nach Glück und Zukunft.

Mitten in diesem kulturellen Wandel bleiben Familie und Ehrerbietung für die Älteren extrem wichtige Werte. Die Javaner schätzen es, gemeinsam Zeit

als Sippe zu verbringen. Kein  finanzielles oder persönliches Opfer ist ihnen zu groß, wenn es um ein Familienmitglied geht. Nichts ist schlimmer, als in der eigenen Familie Missfallen zu erregen oder gar Scham über sie zu bringen. Deshalb übernehmen viele junge Leute die religiösen Praktiken ihrer Eltern, ohne diese zu hinterfragen. Sie fasten, beten fünf Mal am Tag und spenden Almosen für die Armen. Ihre Motivation basiert jedoch eher auf sozialer Verpflichtung als auf wahrer Überzeugung.

Wir beten

                  • Für Bildungsmöglichkeiten für Jugendliche in den Dörfern, besonders für Mädchen.
                  • Für weise Leiterfiguren mit Integrität, die die natürlichen Ressourcen im Interesse der Bewohner verwalten (Sprüche 27,23- 24).
                  • Für übernatürliche Offenbarungen, da es nur wenig Gelegenheit für die Menschen gibt, das Evangelium zu hören. Wir beten auch für indonesische Gläubige, dass sie mutige Zeugen sein können.