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Tag 10

Westafrika

Freitag, 25. Mai 2018

Die Soninke in Westafrika

Vor etwa 1.000 Jahren waren die Soninke die einflussreichste Volksgruppe in Westafrika, in den heutigen Staaten Mali, Senegal und Mauretanien. Als sich die 2,5 Mio. Menschen auch in andere Regionen ausbreiteten, verloren sie an Einfuss und heute sind sie meist nur eine unter vielen anderen Volksgruppen.

Die Soninke erzählen gerne eine Legende über eine Riesenschlange namens Bida. Diese unterdrückte die Menschen, war aber gleichzeitig auch die beschützende Macht ihres Reiches. Nachdem diese Schlange von einem jungen Soninke besiegt wurde, zerfiel das Reich.

Die Soninke haben ihre eigene Sprache, aber viele beherrschen auch andere in ihrer Region übliche Sprachen. Sie waren eine der ersten Volksgruppen in Westafrika, die den Islam als Religion annahmen und darauf sind sie bis heute stolz.

Der Dienst christlicher Mitarbeiter unter den Soninke begann erst Anfang der 1980er Jahre. Nur etwa 100 Personen sind bekannt, die Jesus nachfolgen. Sie leben verstreut und man kann noch nicht wirklich von einer Soninke-Kirche sprechen. So ermutigen die Mitarbeiter diejenigen, die nach der Wahrheit suchen. Es gibt Schulungen für Jesus-Nachfolger, damit sie die Botschaft des Evangeliums ihren Familien und ihren Freunden weitergeben können. Allerdings werden viele wegen ihres neuen Glaubens unter Druck gesetzt.

Wir beten

        • Dass die, die das Evangelium unter den Soninke säen, dies in ansprechender Weise tun können.
        • Dass die verstreut lebenden Nachfolger Jesu ermutigt werden und ihm treu bleiben.
        • Dass die Gläubigen auf eine Art und Weise leben, die andere zu Jesus hinzieht und nicht Verfolgung provoziert.