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Tag 7

Westafrika

Dienstag, 22. Mai 2018

Die Wolof in Westafrika

Die Heimat des Volkes der Wolof ist hauptsächlich Senegal und Gambia, am Rand der Sahara. Viele fristen ihr Dasein als Bauern auf Land, das halb Wüste und halb Busch ist. Sie versuchen, dem trockenen Boden während der Regensaison Hirse, Weizen und Nüsse abzugewinnen. Die Wolof sind bekannt für ihre Gastfreundschaft und ihren Humor. Sie decken stets großzügig den Tisch für Gäste, auch wenn sie selbst kaum genug haben.

In der Wolof Tradition gelten Kolanüsse, sog. guru, als Symbol für Beziehung und Respekt. Will ein Mann um eine Wolof Frau werben, so überreicht er ihrem Vater Kolanüsse. Diese sind glatt, rötlich und schmecken leicht bitter. Da die Nüsse Koffein enthalten, werden sie als stimulierender Snack geschätzt. Bei einem Umzug oder beim Handel sind Kolanüsse das typische Geschenk, um Ehre sowie den Wunsch nach Frieden und Einheit auszudrücken.

Unter den fünf Millionen Wolof gibt es schätzungsweise nur 150 Nachfolger Jesu. Die meisten Dörfer sind ausschließlich muslimisch und der Islam beeinflusst jeden Aspekt des Alltagslebens. Ausländische Christen, die unter den Wolof arbeiten, sind jedoch überzeugt, dass schon ein Tag unter diesen warmherzigen, großzügigen Menschen genügt, um sie zu mögen.

Wir beten

  • Für gute Projekte und Techniken, um Ernteerträge zu verbessern. Die Regenzeit ist kurz und es ist eine Herausforderung, genügend Nahrungsmittel zu produzieren.
  • Für eine bessere Gesundheitsvorsorge; viele können sich eine ausreichende medizinische Versorgung und Medikamente nicht leisten.
  • Für Frieden in ihren Ländern, Beziehungen und Herzen (vgl. Matth. 11,28-29).