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Tag 29
Mittwoch, 13. Juni 2018

Heiliges Brot

Ich bin nicht richtig satt, wenn ich nicht ein Stück Brot gegessen habe.“ So drückte es ein Muslim gegenüber Jessica, einer christlichen Mitarbeiterin, aus.

In der islamischen Gesellschaft, in der Jessica lebt, spielt Brot eine wichtige Rolle. Sorgfältig zusammengeschnürte Beutel mit altem Brot werden über die Müllcontainer gehängt, damit sie von hungrigen Menschen geholt werden können. In diesem ländlichen Gebiet irgendwo in der islamischen Welt darf auf gar keinen Fall ein Krümel Brot weggeworfen werden!

Brot stillt hier nicht nur Hunger, sondern ist heilig. Brot wird auf Arabisch als aisch bezeichnet; ein Wort das auch für „Leben“ steht.

Kinder werden eindringlich ermahnt, dass sie auf den Boden gefallenes Backwerk ehrerbietig küssen.

Wer Brot auf der Straße  findet, muss es respektvoll aufheben und in eine Mauerspalte in der Wand legen. Wer mit Brot um sich wirft, wird bestraft, da man glaubt, dass deshalb der Segen aus dem Haus verschwindet.

Bei aller Hochachtung dieser Muslime für das physische Brot ist es Jessica bewusst, dass ihre Freunde vor allem das Lebensbrot benötigen, das ewiges Leben bereithält. Wie sehr freute sie sich, als kürzlich eine ihrer Freundinnen mehr von Jesus lernen wollte.

„Je mehr ich verstehe, wie ehrerbietig diese Menschen über Brot denken, umso mehr macht es mir Freude, meinen Freunden von Christus zu erzählen, der von sich sagt: „Ich bin das Brot des Lebens!“ sagt Jessica. „Ich wünsche mir so sehr, dass ihr Hunger von dem lebendigen Brot gestillt wird, das vom Himmel kommt“ (Joh.6,48-51).

Wir beten

                          • Wir danken Gott für Muslime, die entdecken, dass Jesus das Brot des Lebens ist.
                          • Für mehr Offenheit und Hunger nach dem, der ewiges Leben geben kann.
                          • Für Mitarbeitende, dass sie Weisheit, Kreativität und Kühnheit haben, um die Botschaft vom Brot des Lebens weiterzugeben.