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Gebetskalender 2013

Tag 16

Südliches Afrika

Mittwoch, 24. Juli 2013

Islam in Südafrika

In Südafrika gibt es heute zwischen 600.000 und 800.000 Muslime. Obwohl dies weniger als zwei Prozent der Bevölkerung sind, bedeuten Einfluss und Wachstum des Islams eine Herausforderung für das Land.

Der Islam beeinflusst bestimmte Bevölkerungsgruppen besonders stark. Eine dieser Gruppen sind Häftlinge. Sie sehnen sich nach Kontakten, Vergebung und Befreiung von ihrer Schuld. Das macht sie offen für jeden Funken Hoffnung. Wo nichts von der Guten Nachricht von Jesus bekannt ist, füllen Muslime dieses Vakuum aus und nehmen sich der Häftlinge an. So kommen viele das erste Mal in Kontakt mit dem Islam. Besonders während des Fastenmonats Ramadan konvertieren viele Häftlinge, da ihnen in dieser Zeit eine Möglichkeit angeboten wird, durch Fasten «eine weiße Weste» vor Gott zu bekommen.

Auch für die arme Landbevölkerung, meist schwarze Südafrikaner, ist der Islam attraktiv. Viele nehmen das Christentum als «weiße» Religion wahr, während der Islam unter den Schwarzen einen guten Ruf hat. Muslime engagieren sich stark unter den Ärmsten der Armen.

Sie helfen, wo Hilfe dringend benötigt wird und machen Bildung und Nahrung zugänglich. Dazu kommt, dass es in Südafrika einen Trend hin zu einer Einheitsreligion gibt. Das hat viel mit der leidvollen Geschichte des Landes zu tun. Verletzungen, die durch die Apartheit und andere Trennungen entstanden, sollen so überwunden werden.

Wenn Muslime dann über Einheit sprechen und davon, dass alle demselben Schöpfergott dienen, stößt das auf offene Ohren und öffnet Türen für den Islam.

In Südafrika wächst der Islam derzeit schneller als das Christentum. Diese Tatsache sollte die Kirche verstärkt herausfordern, biblische Antworten zu geben – sich mit Leidenschaft um Arme und Bedürftige zu kümmern und ihnen kompromisslos die Gute Nachricht zu verkündigen.

WIR BETEN:

  • Um unerschütterlichen Glauben für alle, die in Südafrika Muslime in Kontakt mit Jesus bringen möchten.
  • Dass Christen Weisheit haben, die islamische Kultur zu respektieren, ohne die Wahrheit über Christus zu verschweigen.
  • Um mehr Menschen mit einer Berufung für die Arbeit mit Gefangenen, besonders in der Zeit des Ramadans.
  • Dass sozial benachteiligte Menschen Christus annehmen, weil sie ihn erkennen und nicht weil sie sich materielle Vorteile erhoffen.