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Gebetskalender 2013

Tag 7

Südliches Afrika

Montag, 15. Juli 2013

Malawi

Afrikanische Idylle oder strategisches Ziel?

Im südlichen Afrika, östlich von Sambia, befindet sich eines der ärmsten Länder der Welt in einem endlosen Zyklus von Hunger und Krankheiten: Malawi. Ein Land, das durch seine landschaftliche Schönheit besticht. Touristen schätzen die Freundlichkeit der Bevölkerung, Naturliebhaber kommen in den Nationalparks und Wildschutzgebieten beim Bergsteigen und Trekking auf  ihre Kosten. Andere sind von den verschiedenen Volksgruppen fasziniert. Bekannt sind vor allem die Jumbe, die im Auftrag des Sultans von Sansibar herrschten und die Yao, die aus ihrer ursprünglichen Heimat in Mozambique vertrieben wurden und von denen viele nach Malawi kamen.

Das Leben in Malawi ist hart. Die durchschnittliche Lebenserwartung liegt bei 52 Jahren, und für die meisten Menschen gibt es wenig Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Die Menschen sind stark familienorientiert und es gibt viele Regeln, wie man sich Verwandten gegenüber verhalten soll. Viele Menschen sind Farmer. Sie versuchen, mit dem Anbau von Nahrungsmitteln oder Tabak, Tee oder Zucker ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Oft müssen die Kinder auch bei der schweren Arbeit helfen.

Die ersten Muslime kamen vor ungefähr 500 Jahren nach Malawi. Als die ersten Christen in die Region kamen – unter ihnen der berühmte David Livingstone – spielte der Islam schon eine wichtige Rolle. Trotz des inzwischen gewachsenen christlichen Einflusses prägen Spiritismus, Verehrung von Ahnen und schwarze Magie das tägliche Leben der meisten Menschen in Malawi. Muslimische Organisationen werden von den reichen Ölländern großzügig finanziell unterstützt. So können sie problemlos Land kaufen und Menschen zum Übertritt zum Islam motivieren. Überall im Land werden Moscheen und islamische Zentren errichtet. Malawi ist ein strategisch wichtiges Ziel für muslimische Missionare, die das Land als eine Basis verstehen, von wo aus der Islam im ganzen südlichen Afrika verbreitet werden soll.

WIR BETEN:

  • Dass durch christliche Radioprogramme viele vom Evangelium hören. Radio ist die wichtigste Informationsquelle für viele Menschen in Malawi. Fernsehen gibt es erst seit 1999.
  • Dass Menschen durch soziales Engagement und Entwicklungshilfe von Christen Gottes Liebe kennenlernen.
  • Für die hauptsächlich musli­mischen Yao, dass Gemeinden 
von Jesus-Nachfolgern unter 
ihnen entstehen.