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Gebetskalender 2014

Tag 29

Westafrika

Samstag, 26. Juli 2014

Medizinische Arbeit unter Muslimen in Westafrika

Hammadu stammt aus einer muslimischen Familie. Trotzdem bringt er einige seiner Angehörigen in verschiedenen Notsituationen in ein christliches Gesundheitszentrum. Und sie erfahren in diesem Zentrum im Norden Kameruns Hilfe. Hammadu erlebt, dass sich die Angestellten um seinen Onkel kümmern, obwohl er todkrank ist und es nicht viel Hoffnung gibt, dass er überleben wird. Sein HIV-infizierter Bruder erfährt in der HIVBeratungsstelle Verständnis und bekommt eine neue Perspektive. Hammadu ist von der Arbeit der Krankenpfleger beeindruckt und fragt sich, warum sie sich als Christen mit so viel Hingabe um Muslime kümmern. Bei seinen Besuchen hört Hammadu die Predigten des einheimischen Evangelisten, der im Zentrum arbeitet, und sieht auch den Jesus-Film. Er öffnet sein Herz für die Gute Nachricht von Jesus Christus und vertraut ihm sein Leben an.

In vielen Gegenden Westafrikas sind christliche Krankenstationen wichtige Stützen des Gesundheitssystems. Selbst Muslime gehen gern dorthin, weil sie wissen, dass sie gut behandelt werden, es Medikamente gibt und die Mitarbeiter nicht korrupt sind. Wenn durch die Pflege im Verbandsraum Brandwunden heilen oder Patienten mit Lähmungen in der Physiotherapie wieder das Laufen lernen, erleben Muslime Gottes Liebe ganz praktisch. Dadurch entstehen auch offene Türen, um die Gute Nachricht weiterzusagen und auf Jesus als den hinzuweisen, der nicht nur Menschen heilt, sondern sie auch mit Gott versöhnt.

WIR BETEN:

  • Und danken für das Zeugnis christlicher Zentren, die manchmal in sehr abgelegenen Gebieten liegen, in die niemand sonst gehen will.
  • Dass die Mitarbeiter ihren Dienst als Einsatz für Gott und nicht nur als Broterwerb sehen und dass sie selbst durch diese Arbeit gesegnet werden.
  • Dass Muslime durch ihre Erfahrungen in den Gesundheitszentren Jesus begegnen, ihn annehmen und ihm gemeinsam mit anderen nachfolgen.