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Gebetskalender 2015

Tag 27
Dienstag, 14. Juli 2015

Die Gorane

Das Volk der Gorane ist in Libyen, Niger, dem Tschad und Sudan sesshaft. Die klimatischen Bedingungen sind schwierig. Die Böden sind karg und erlauben nur extensive Viehzucht. Die Gorane sind islamisierte Nomaden oder Halbnomaden. In den letzten Jahrzehnten wurden viele gezwungen, ihren gewohnten Lebensstil aufzugeben und in den Städten des Südens sesshaft zu werden, wo sie häufig als Händler tätig sind. Ihr wertvollstes Gut ist die Herde, ihr größter Stolz sind die Kamele. Ihr Hobby: andere Gorane zu besuchen. Ihre Angst: von Dämonen besessen zu sein oder im großen Gericht nicht vor Gott bestehen zu können. Ihre Freude: Nervenkitzel zu erleben. Ihre Not: Sie kennen keinen Gott der Liebe.

Die Gorane leben einen Volksislam, in dem jeder praktiziert, was ihm am meisten bringt. Allen voran die Marabouts (islamische Lehrer) in ländlichen Gebieten, die mit Talismanen, Zaubertränken und okkulten Heilmethoden den Animismus innerhalb des Islam fördern. Im Herzen der Gorane herrscht eine große Sehnsucht nach Frieden, ein Bedürfnis nach Gemeinschaft mit einem persönlichen Gott und vor allem ein tiefes Verlangen nach Gewissheit der göttlichen Vergebung und des ewigen Lebens. Die Gorane brauchen einen Erlöser; sie brauchen Jesus!

WIR BETEN:

  • Für die Handvoll Gorane, die zum Glauben an Jesus gekommen sind. Dass sie sich untereinander kennenlernen und einheimische Gemeinden entstehen.
  • Für die Mitarbeiter, die unter den Gorane im Niger und Tschad arbeiten. Dass sie deren Sprache lernen und auf offene Herzen stoßen.
  • Dass die Hunderte Gorane Kinder, die im Norden des Tschad in christliche Schulen gehen und biblische Geschichten hören, Jesus lieben lernen.