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Gebetskalender 2015

Tag 1

Weltweiter Überblick – eine nie dagewesene Entwicklung

Donnerstag, 18. Juni 2015

Wir erleben eine in der Geschichte einmalige Hinwendung von Muslimen zu Christus weltweit.

Seit fast 1.400 Jahren liefern sich Islam und Christentum ein «geistliches Wettrennen» um viele Millionen Menschen. In den ersten 12 Jahrhunderten breitete sich der Islam gewaltig aus. Seit Mohammed 622 n. Chr. die Religion des Islam gründete, wurden zig Millionen Christen vereinnahmt vom «Haus des Islam», wie Muslime ihr weltweites religiöses Reich mit heute mehr als 1,6 Milliarden Anhängern nennen.

Bis vor wenigen Jahrzehnten gab es kaum nennenswerte Bewegungen hin zu Jesus Christus. Von einer Bewegung sprechen wir in diesem Zusammenhang, wenn es um mindestens 1.000 Menschen oder 100 Hauskreise bzw. Gemeinden geht. In den ersten 350 Jahren islamischer Geschichte wurde die nominell christliche Bevölkerung vom Nahen Osten bis nach Spanien von muslimischen Armeen erobert und später islamisiert. Umgekehrt gab es nur eine Bewegung, als sich im 10. Jahrhundert in Syrien 12.000 muslimische Araber taufen ließen und sich dem Christentum anschlossen. 

Im 12. und 13. Jahrhundert gab es zwei weitere solche Bewegungen im heutigen Libanon und in Libyen. Es folgten 600 Jahre von denen uns keine Bewegung von Muslimen zu Christus hin bekannt ist – während der Islam sich ständig ausbreitete. Erst 1870 kam auf der abgelegenen Insel Java wieder eine größere Anzahl von Muslimen zum Glauben an Jesus, und von 1890-1920 geschah dasselbe in Äthiopien. Dann lähmten zwei Weltkriege und die «Große Depression» weitere Entwicklungen, bis sich 1967 in Indonesien mehr als zwei Millionen Muslime taufen ließen und Hunderte von Gemeinden entstanden. Nach 1980 begann ein richtiger Aufbruch. Bis zum Jahr 2000 entstanden Bewegungen aus dem Islam hin zu Christus in Algerien, Zentralasien, Bangladesch und im Iran. In den letzten 14 Jahren entwickelten sich 69 neue solche Bewegungen in allen Teilen der islamischen Welt, von Westafrika bis Indonesien. So etwas hat es in der Geschichte noch nie gegeben.  

WIR BETEN:

  • Dass der Heilige Geist weiter durch die islamische Welt weht und viele Muslime zum Glauben an Jesus Christus finden.
  • Wir danken Gott für alle Aufbrüche in der islamischen Welt.
  • Wir danken für das Gebetsnetz der seit 23 Jahren bestehenden Initiative «30 Tage Gebet». Gott ist treu - kein Gebet ist umsonst.