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Veränderungen durch zwei Jahrzehnte Gebet

Vor 20 Jahren gab es weltweit etwa 1,1 Mrd. Muslime. Die meisten Menschen in westlichen Ländern wussten wenig vom Islam. Und es gab kaum Christen, die ein Anliegen hatten, mit Muslimen über ihren Glauben an Jesus Christus zu sprechen.

Damals entstand bei einem Gebetstreffen einiger christlicher Leiter der Wunsch, Christen weltweit zum Gebet für Muslime zu mobilisieren. Ihr Ziel war, dass Muslime mehr von dem Segen Gottes in Jesus Christus berührt werden. Die Bewegung «30 Tage Gebet für die islamische Welt» war geboren.

Heute gibt es viele Initiativen und Organisationen, die Muslimen im Geist und in der Liebe Jesu begegnen und ihnen in ihren physischen und geistlichen Bedürfnissen helfen. Jünger Jesu aus allen Teilen der Welt suchen nach kreativen Wegen, die Liebe Jesu in islamisch geprägten Gesellschaften weltweit sichtbar und verstehbar zu machen.  Jeder Mensch soll die Möglichkeit haben, den eigenen Glauben selber zu wählen – unabhängig davon, in welche Religion er hineingeboren wurde. 

Die internationale Bewegung «30 Tage Gebet für die islamische Welt» spielte bei dieser Entwicklung eine wichtige Rolle: Christen zu informieren, zum Gebet herauszufordern und dazu zu motivieren, ihren Glauben in respektvoller und liebevoller Weise mit Muslimen zu teilen.

Mittlerweile wird dieses Heft in etwa 38 Sprachen herausgegeben und weltweit genutzt. Was hat sich in diesen über zwei Jahrzehnten als Antwort auf Gebet verändert?In verschiedenen Gebieten in Nordafrika, dem Nahen Osten, Süd- und Südostasien sind inzwischen so viele Muslime zum Glauben an Jesus Christus gekommen, wie wir es vor 20 Jahren nicht zu träumen gewagt hätten. Die technologischen Veränderungen haben ungeahnte Möglichkeiten geschaffen, das Evangelium in der islamischen Welt zu kommunizieren. Durch Radio, Satellitenfernsehen, Internet und Mobiltelefone erfahren Millionen Muslime von der Möglichkeit der Errettung durch Jesus Christus. Die Bibel kann heute auf digitalem Weg sehr effektiv und unauffällig übersetzt und verbreitet werden. 

Was werden die nächsten 
20 Jahre bringen? 

Nach einer Studie wird es dann doppelt so viele Muslime geben wie 1993. Sie werden ein Viertel der Weltbevölkerung ausmachen. Als Nachfolger Jesu sollten wir diesem Wachstum mit einer doppelten Portion Glauben und Liebe begegnen. Wird uns das gelingen? Einer der «Männer der ersten Stunde» ist überzeugt davon:




«Vor 20 Jahren konnten wir nicht ahnen, wie viel sich bewegen würde. Wir sehen klar, dass die Ausbreitung des Evangeliums in der islamischen Welt vom Gebet getragen wurde. Und wir brauchen für die nächsten 20 Jahre nicht weniger zu erwarten.»